Hinter den sieben Türen

Auf verschlungenen Pfaden, hinter sieben Türen: Die Weiten Amerikas, in der Puccinis Manon Lescaut als Suchende unterwegs ist. Im Kampf ums Überleben begegnet sie einer Herde riesiger und anhänglicher Maschinenwesen. Hinter der Ödnis liegt die Goldgräbersiedlung, in der die Kantinenwirtin Minnie Glückssuchende aus der ganzen Welt betreut. Die Geierwally muss aus dem Ötztal in die Wüste fliehen und mischt die Geschichten des italienischen Verismo neu.
Der Frage ´Wie sind Glück und Ökonomie miteinander verbunden?´ gehen nach: Opernsolisten aus vier Kontinenten und ein Erzähler. Unterstützt werden sie dabei von den Chören Creativissimo, Herrenbesuch und dem Chor des Italienischen Kulturinstituts, Luftartisten von pepearts, einem Streichquintett sowie dem Künstlerensemble foolpool mit ihrer mobilen Installation der Maschinenwesen. Das Stück basiert auf Szenen der Werke Puccinis u.a. „Manon Lescaut“, „Das Mädchen aus dem Goldenen Westen“, „Madame Butterfly“, „Tosca“, „La Bohéme“, Catalanis „La Wally“, Massenets „Werther“ sowie Bizets „Carmen“. Das Publikum bewegt sich von Raum zu Raum, über sieben Schauplätze. Goldgräber reichen Speis und Trank.

 

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