Beckenbauer taucht nicht auf

Szenische Collage nach dem Roman von Armin Kratzert

 

 

Musik: Franz Beckenbauer, Gustav Holst/Sir Simon Rattle u.v.m.

 

 

Wie erscheinen die Menschen, die Stadt München, seine Einwohner und ihre Verrichtungen dem Außeridischen Anatol Hinueber? Welche Fähigkeiten hat er den Menschen voraus und welche die Menschen ihm? Wie soll er sich verhalten, um nicht aufzufallen. Wie sich anpassen? Wie sehr sich selbst verleugnen?

 

 

„…und meine Nachbarin verstreicht den herab getropften Saft auf ihrem Bauch, öffnet ihre Schenkel und legt nun ein größeres Stück der roten Frucht zwischen die Beine…auch zeigen sich rötliche Flecken auf ihrem Bauch und an ihrem Hals, die, wenn meine bis jetzt erworbenen Kenntnisse der menschlichen Körperfunktionen nicht trügen, auf eine erheblich gesteigerte Durchblutung der oberen Hautschichten schließen lassen…Der Nachbarin begegne ich später auf der Treppe, sie trägt die Reste ihrer Mahlzeit zur Tonne und scheint sehr entspannt. Ich denke selbstverständlich daran, zu lächeln…“

 

 

Armin Kratzert ist 1957 in Augsburg geboren, studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Literatur. Danach arbeitete er als freier Journalist und Fernsehautor und ist seit 1986 für das Fernsehen des Bayrischen Rundfunks tätig. Er schreibt Gedichte, Theaterstücke und Romane und lebt in München.
Veröffentlichungen zwischen 1998 und 2009: einige Bücher und Theaterstücke, u.a. Hawaii (Roman, Viechtach 2005), Hundertmark (Roman, München 2006) und Magnolia (Roman, München 2008)

 

 

Pressestimmen

 

„Anatol Hinuber hält den Münchnern einen Spiegel vor, sein unschuldiger Blick auf ihre ganz spezielle, vom Fußball infizierte Lebensweise ist ein amüsanter und dazu elegant geschriebener Lesespaß“ Literaturhaus Münchenn, Marion Bösker

 

 

„Großes schlecht erzählen können viele, eine Kunst ist es, Absurdes schön zu erzählen, mit Sorgfalt, Witzigkeiten meidend, nahezu naturwissenschaftlich. In diesem Genre ist Armin Kratzert ein Meister, sein Märchen ist von rührender, explosiver Heiterkeit.“ Süddeutsche Zeitung, Alexander Gorkow

 

 

„Den Preis für den blödesten Plot der Saison, den kann sich Armin Kratzert hier in der Redaktion gern mal abholen. Für seinen Roman ‚Beckenbauer taucht nicht auf’…Und wie Kratzert aus diesem miesen Plot ein irre weises Buch der Fußballfeier, Münchenfeier, Lebensfeier gemacht hat, das müssen Sie nachlesen. Das ist herrlich!“ FAZ, Volker  Weidermann

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